Mittwoch, 26. März 2008

Personalie: OGC Chair David Schell Appointed to US National Geospatial Advisory Committee

The Open Geospatial Consortium (OGC) announced that the OGC's founder and Chairman of the OGC Board of Directors, David Schell, has been appointed to a three-year term on the recently formed US National Geospatial Advisory Committee (NGAC).

The NGAC is a Federal Advisory Committee sponsored by the Department of the Interior. The NGAC reports to the Chair of the Federal Geographic Data Committee (FGDC) (Secretary of the Interior or designee) and provides advice and recommendations related to management of federal and national geospatial programs, the development of the NSDI (National Spatial Data Infrastructure), and the implementation of Office of Management and Budget Circular A-16 and Executive Order 12906. The Committee reviews and comments upon geospatial policy and management issues and provides a forum to convey views representative of non-federal stakeholders in the geospatial community.

"I look forward to this as an opportunity and intend to make the most of it on behalf of OGC," said Mr. Schell. "I consider this an OGC appointment and intend to speak, to the extent possible, to the needs and points of view we represent, those of our 350 members as well as our Board. I believe such a committee is critical for developing a successful NSDI. Here we have a beginning which enfranchises the private sector and many non-federal NSDI stakeholders who would otherwise not have a direct voice with regard to issues of common interest."

The NGAC includes members that represent the private sector, nonprofits, and academia as well as governmental agencies from all levels of government.

"The FGDC was created primarily as a federal coordinating agency," explained Mr. Schell, "but its external programs over the years have been important, and the creation of the NGAC speaks to the FGDC participants' recognition of this importance. We are now at a time when significant technical and institutional changes coming from the private sector can be leveraged to produce a coherent NSDI effort. The evolving business models that involve spatial information bring commercial and federal interests together. The committee provides an opportunity for stakeholders to facilitate the growth of the Web-based geospatial environment and coordinate private sector requirements with the requirements of federal, state, local and tribal governments."

Mr. Schell described the value of having OGC represented in the NGAC: "The OGC is committed to working with the FGDC to achieve its goals. My appointment strengthens the OGC-FGDC relationship. The OGC can also provide a connection to the broader standards world in which we are active."

The OGC® is an international consortium of more than 345 companies, government agencies, research organizations, and universities participating in a consensus process to develop publicly available geospatial standards. OpenGIS® Standards support interoperable solutions that "geo-enable" the Web, wireless and location-based services, and mainstream IT. OGC Standards empower technology developers to make geospatial information and services accessible and useful with any application that needs to be geospatially enabled.

www.opengeospatial.org

Expansion: Infoterra Gruppe ist jetzt auch in Spanien präsent

Astrium hat heute ein Joint Venture mit dem Katalonischen Institut für Kartografie (Institut Cartografic de Catalunya – ICC) und Hisdesat, einem spanischen Raumfahrtunternehmen, bekannt gegeben: Gemeinsam gründen die drei Partner die Infoterra Servicios de Geoinformación SA (Infoterra SGSA).

Infoterra SGSA wird ein Bestandteil der Infoterra Gruppe, einem führenden Anbieter von Geoinformationsprodukten und –dienstleistungen basierend auf Erdbeobachtungsdaten. Das neue Unternehmen ergänzt die Gruppe bereits etablierter Firmen in Deutschland, Frankreich, Ungarn und Großbritannien.

Infoterra SGSA wird die hochauflösenden Daten des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X in Spanien exklusiv vermarkten. Darüber hinaus wird die Firma die Entwicklung von Erdbeobachtungsdiensten im Rahmen von GMES ("Global Monitoring for Environment and Security"-Initiative der Europäischen Raumfahrtagentur und Europäischen Kommission) vorantreiben, und Anwendungen speziell für die Bereiche Agrar- und Umweltmanagement sowie Verteidigung und Sicherheit erstellen. Internationale Kartierungsprojekte werden ein weiteres wichtiges Leistungsgebiet darstellen. Zudem wird Infoterra SGSA gezielt auf die Ressourcen seiner Schwesterfirmen und Shareholder zurückgreifen, um aus Erdbeobachtungsdaten flugzeuggetragener Sensoren sowie optischer- und Radarsatelliten gezielt ein umfassendes Portfolio an Geoinformationsdiensten aufzubauen.

"Aufgrund des einfachen Zugriffs auf die Expertise der Schwesterfirmen sowie von ICC und Hisdesat wird Infoterra SGSA in der Lage sein, dem Kunden von der Datenakquisition über deren Prozessierung bis hin zur Erstellung individueller Geoinformationslösungen die gesamt Bandbreite der modernen Geoinformationsdienstleistung anzubieten. Wir sind alle froh und stolz über diese neue Unternehmung und davon überzeugt, dass sie zu einer weiterhin positiven Entwicklung des spanischen Erdbeobachtungsmarktes beitragen wird;" sagte Marc Tondriaux, Geschäftsführer der Infoterra Gruppe und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Infoterra SGSA.

"Vor dem Hintergrund eines stetig wachsenden Bedarfes an Geoinformationsdienstleistungen wollen wir mit dieser Gründung die Position der Infoterra Gruppe im globalen Erdbeobachtungsmarkt weiter stärken;" so Tondriaux weiter.

Astrium hält 60% der Anteile an Infoterra SGSA, ICC und Hisdesat jeweils 20%. Der Aufsichtsrat hat Joan Romeu, bisher für das Internationale Geschäft bei ICC verantwortlich, zum Geschäftführer bestellt. Romeu verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Kartografie und Geoinformation.

Die Firma mit Büros in Madrid und Barcelona rechnet bereits in 2008 mit ersten kommerziellen Erfolgen und wird darauf hinarbeiten, sich innerhalb der kommenden 5 Jahre unter den führenden spanischen Anbietern von Geoinformationsdienstleistungen zu etablieren.

www.infoterra.es

www.infoterra-global.com

www.astrium.eads.net

Expansion: Navteq weitet Marktpraesenz auf zehn Laender aus

NAVTEQ, Anbieter digitaler Kartendaten fuer Fahrzeugnavigation und ortsbezogene Loesungen, praesentiert die erste Kartenversion fuer Neuseeland mit einer Abdeckung von 100% sowie die Ausweitung des Kartenmaterials fuer Thailand.

„Der asiatisch-pazifische Raum ist eine der am schnellsten wachsenden Regionen mit einem grossen Wachstumspotential in allen Produktsegmenten. Der Trend fuer die naechsten vier Jahre weist auf enormen Zuwachs im Smartphone- und PND-Markt hin. Auch das Wachstum im Bereich der Fahrzeugnavigation soll auf 50% steigen“, erklaert Rich Shuman, Senior Vice President, Asia Pacific Sales bei NAVTEQ. „Die Ausweitung des NAVTEQ-Kartenmaterials und die Erschliessung in dieser Region unterstuetzen sowohl die Geschaeftsplaene unserer Kunden als auch die Position von NAVTEQ als fuehrender Anbieter digitaler Kartendaten fuer Fahrzeugnavigation und ortsbezogene Loesungen.“

www.navteq.com

Dienstag, 18. März 2008

Astrium Services: Migration von ascos abgeschlossen

Seit dem 1.3.2008 läuft der Betrieb der ascos Dienste vollständig von der Zentrale der AXIO-NET GmbH in Hannover. Der Übergang von ascos an das Konsortialunternehmen der Astrium Services, ein Tochterunternehmen der EADS-Gruppe und der ALLSAT GmbH network + services gestaltete sich reibungslos. Bastian Huck, verantwortlich für den technischen Betrieb von ascos, zieht eine positive Bilanz.

Für die Übergangsphase hatte AXIO-NET vorsorglich die Besetzung der kostenlosen Service-Hotline verstärkt. Damit konnte die im Vergleich zum Regelbetrieb leicht erhöhte Zahl an Anfragen wie gewohnt schnell und kompetent bearbeitet werden. „Die meisten Anrufer erkundigten sich nach den neuen Einwahlnummern“, so Bastian Huck. Diese waren durch den Wechsel des Providers bedingt. Die neuen Zugänge zu den ascos Diensten stehen im Internet zum Download zur Verfügung und sind problemlos auf dem Empfänger einzurichten. Ausfallzeiten oder andere Probleme wurden nicht beobachtet. Hinter den Kulissen war ein ganzes Team über Wochen mit der Migration beschäftigt – just in dem Zeitraum, in dem auch die Zertifizierung durch den TÜV erfolgte – „Auf die hervorragenden Ergebnisse während der Umstellung sind wir natürlich besonders stolz“, so Huck.